Tracht
Tracht
Tracht der Schützenkompanie Fiss.
Im Bild
Ehrenhauptmann Fulgenz Geiger (20.06.1929 - 04.01.2007)
1903-1906 - In dieser Zeit wurden (laut mündlichen Überlieferungen) auf das Gedenkjahr 1909 hin die Trachten der Schüteznkompnie Fiss nach einem Bildnis, welches sich am "Plattiboden" fand, angefertigt. Bittschriften an das Kaiserhaus, an Generäle und besonders an die Gemeinde Fiss zur Finanzierung der Trachten sind im Archiv vorhanden.
Bild vom Platti-Boden mit der "Vorlage" für unsere Schützentracht. In der Detailansicht ist auch der Baumstamm dargestellt durch welchen Johanes Waldner zu Tode kam. Das Bild befindet sich derzeit bei Siegfried Krismer zur Restaraution.
Text links oben im Bild (Originaltext):
"IST ALLHIE JOHANES WALDNER DURCH EINEN BAUM ZUM DOT. VERUNGLICKHT=WORDEN. IM JAR DES HEREN ANNO 1738 DEN 26. NOVEMRIS GOT. GOB GNAD DUO SELEN."
Hut der Schützenkompanie Fiss und Ranzen aus dem Privatbesitz unseres verstorbenen Ehrenhauptmanns Fulgenz Geiger.
Trachtenkunde
Auszüge aus einem Referat „Die Schützentracht im Wandel der Zeit“ von von Hauptmann Josef Schneider anläßlich der Jahreshauptversammlung 1993 (Originalreferat).
"Eine Besonderheit, was den Schützenhut betrifft, ist der in der bäuerlichen Tracht völlig unübliche „Zylinder“ der Schützenkompanie Fiss. Diese Kopfbedeckung war damals bei den städtischen Trachten des Schwabenland üblich. Seinen Weg ins Obere Gericht dürfte der Zylinder vermutlichüber die Handwerker gefunden haben, die alljährlich zur Arbeit ins Schwabenland gezogen sind."
"In der Mitte des 18. Jahrhunderts kommt der vorne offen getragene „halblange“ und bei städtischen Aufgeboten „lange“ Schützenrock nach barockem Vorbild immer mehr in Mode."
